Was ist Histaminintoleranz?
Bei einer Histaminintoleranz kann der Körper Histamin – eine Substanz, die in vielen Lebensmitteln vorkommt und bei Immunreaktionen freigesetzt wird – nicht richtig abbauen. Schuld ist oft ein Mangel an Diaminoxidase (DAO), einem Enzym, das Histamin im Darm neutralisiert. Die Folge: Histamin reichert sich an und löst Beschwerden aus. Doch mit den richtigen Tricks können Sie Ihren Körper entlasten.
Der Histaminintoleranz-Geheimtipp: Vitamin C
Unser ultimativer Geheimtipp ist Vitamin C! Dieses einfache, natürliche Mittel kann Wunder wirken, denn es wirkt als natürlicher Histaminabbauer. Vitamin C unterstützt die Reduktion von Histamin im Blut und stärkt gleichzeitig das Immunsystem. Studien zeigen, dass es die Histaminkonzentration senken kann, indem es die Aktivität von Histamin abbauenden Enzymen fördert.
Wie setzen Sie Vitamin C ein?
- Frische Quellen: Essen Sie histaminarme, vitamin-C-reiche Lebensmittel wie Paprika (gelb oder grün), Brokkoli oder frische Petersilie.
- Supplemente: Eine moderate Dosis (z. B. 500–1.000 mg täglich) kann helfen – aber nur nach Rücksprache mit einem Arzt oder Ernährungsberater.
- Frisch gepresster Saft: Ein Glas Karottensaft mit einem Schuss Paprikasaft liefert Vitamin C und bleibt histaminarm.
Tipp: Vermeiden Sie Zitrusfrüchte wie Orangen, da sie Histamin freisetzen können, obwohl sie Vitamin C enthalten.
Weitere clevere Tricks für den Alltag
Neben dem Geheimtipp Vitamin C gibt es weitere Strategien, die Ihre Histaminintoleranz erleichtern:
1. Frische ist Trumpf
- Kaufen und essen Sie Lebensmittel so frisch wie möglich. Histamin entsteht bei Lagerung durch mikrobielle Prozesse – also weg mit Resten von gestern!
- Beispiel: Frisches Hähnchen statt Wurst, frisches Gemüse statt eingelegtem.
2. DAO-Booster: Quercetin
- Quercetin, ein Pflanzenstoff in Äpfeln (geschält) oder Zwiebeln, kann die DAO-Aktivität unterstützen. Integrieren Sie es in Maßen in Ihre Ernährung.
3. Stress reduzieren
- Stress fördert die Histaminausschüttung im Körper. Entspannungstechniken wie Yoga oder Atemübungen können Ihre Symptome lindern.
4. Gefrier-Trick
- Gefrieren Sie frisch gekauftes Fleisch oder Fisch sofort ein. Das verlangsamt die Histaminbildung, und Sie haben immer eine verträgliche Option parat.
5. Küchenhygiene
- Halten Sie Ihre Küche sauber, um mikrobielle Histaminbildung (z. B. auf Schneidebrettern) zu vermeiden. Frische Tücher und regelmäßiges Abwaschen sind ein Muss!

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